Spielmobil Bollerwagen

spielmobil


Spiel

Kinder müssen spielen, dass weiß inzwischen jeder.
Nicht nur zum Zeitvertreib weil sie noch nicht arbeiten können
oder dürfen, sondern weil das Spiel ihre eigene Form ist,
sich mit dem Leben und ihrer Umwelt auseinanderzusetzen.
Kinder müssen so spielen können, dass sie dabei Neues erfahren,
Spaß und Spannung erleben, eigene Fähigkeiten erproben, mit
anderen zusammen kommen und ihre Umwelt kennenlernen.
Beim spielen eröffnen sich Freiräume zur Entwicklung von
Kreativität, Eigeninitative und Kritikfähigkeit.
Kinder aber können nur spielen, wenn der Erwachsene es
zulassen kann und sich für die Bedürfnisse der Kinder einsetzen.


Feste

An vielen Wochenenden bereichern wir durch
unterschiedlichste Angebote diverse Feste in Reinickendorf,
wie z.B. Schuljubiläen, Kiezfeste und Veranstaltungen in
Kooperation mit anderen Institutionen im Bezirk Reinickendorf.


Geschichte

Im Jahre 1970 ist im Norden von Berlin eine
Hochhaussiedlung für rund 45.000 Einwohner entstanden,
das Märkische Viertel (MV). Die Spielsituation und das
Freizeitangebot für die vielen Kinder und Jugendlichen in
in dem neu entstandenen Viertel war sehr desolat.
1970 wurde die Idee einer mobilen Freizeiteinrichtung für Kinder von der
Jugendförderung Reinickendorf aufgegriffen und in die Tat umgesetzt.
Ein kleiner LKW, unter der Bezeichnung Bollerwagen, war mit Spielzeug
beladen auf den Spielplätzen des MV unterwegs. Zunächst gab es keine
Konzeption für dieses Projekt, da auch keinerlei Erfahrungswerte vorlagen.
Das erste Spielmobil Europas war somit in Berlin entstanden.


Spielmobile

Spielmobile können und wollen kein Ersatz für feste pädagogische Einrichtungen
sein. Spielmobile stehen für sich selber. Spielmobile sind mobil, sie tauchen
immer dort auf wo es keine oder nur ungenügende Spielmöglichkeiten für Kinder gibt.
Flexibilität ist ihre Stärke, ob es sich um Platz-, Themen- oder Wetterwechsel handelt.


Bollerwagen

Der Bollerwagen ist ein großer LKW, vollgeladen mit Spielsachen und Bastelmaterialien.
In der Sommersaison von Mai bis September fahren wir jeweils für ein bis zwei Wochen
auf einen Spielplatz, eine Wiese, sind im Park anzutreffen oder in einer Wohnanlage und lassen
einen kindgerechten, belebten Raum entstehen. Wir kommen zu den Kindern,
in ihre bekannte Umgebung. Die Plätze werden nach räumlichen und sozialen
Gesichtspunkten ausgewählt.
Mit vielfältigen Spielformen, attraktiven Spielmaterialien, Spaß und Aktivitäten in großen
und in kleineren Gruppen, erleben uns die Kinder als ihre unmittelbaren Spielpartner.
Als SpielmobilerInnen nehmen wir die Kinder in ihren Wünschen, Vorschlägen,
Bedürfnissen und Ängsten ernst und versuchen ihnen ihre "Spielwelt" zu ermöglichen.
Unser Ziel ist es Offenheit zwischen den Kindern zu schaffen, um einen Austausch
zwischen Kindern unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft zu fördern.


In der Wintersaison, von Oktober bis April, gibt es interessante Projekte und einige
Gruppenangebote in der Einrichtung Haus am See, in dem sich auch unser Büro befindet.
Außerdem finden Spielaktionen in Kooperationen mit anderen Einrichtungen in
Reinickendorf statt.




- Spielgeräte und Materialien die herausgegeben werden und von den Kinder mit
oder ohne Anleitung benutzt werden wie z.B, Stelzen, Pedalos, Swingkars, Spieltonnen,
Kreisel, Inline-Skates, Schwungtücher, Hängematte, Wasserrutsche, Jonglierkiste, Maltisch,
Kreide, Schminke

- Mal, Bastel- und Werkangebote unterschiedlicher Art

- Musikinstrumente, Percussioninstrumente (Gitarre spielen, Singen, Trommeln...)

- Rollenrutsche, eine der ältesten und beliebtesten Attraktionen

- Hockey, Volley- und Federballspiel

- eine Kaffeetafel für die Eltern "die Elternecke" durch die wir die Elternarbeit mit
einer wertschätzenden, unterstützenden, beratenden Haltung fördern.


Das Team:

Wir sind eine Erzieherin und ein Sozialarbeiter sowie
freie Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen für Spielaktionen.

Die Finanzierung:


Das Spielmobil Bollerwagen, konzipiert als mobile Kindereinrichtung des Bezirksamtes Reinickendorf, wird aus öffentlichen Mitteln finanziert. Spenden sind eine willkommene Unterstützung.